Gedicht des "Agam Bragab"






Rukus, Rukus du gleißender Narr,

stiehlst du Dieb, verbannt seist du auf immerdar,

hinaus! hinfort! flieh' du Wicht,

verschwinde und gehe aus dem Zwergenlicht!




Klagend, weinend und ohne Segen,

trabte Rukus nun auf dunklen Wegen,

so dunkel das er übersah,

was dort funkelte im Boden da.




Schluchzend, schreiend, "au mein Zeh"!

trat er den Stein und tat sich weh,

der Stein, so hell, so klar, sein Licht,

nahm er ihn und freute sich,




mein König, mein König, nehmt diesen Stein!

fortan will ich ehrlich sein,

und bitte bitte so lasst vergessen,

das ich hab' Dinge von anderen besessen,




du Lump, du Dieb, welch' Schönheit bringst du mir?

Ich habe schon vergessen, diese Schandtat einst von dir!

Welch' herrliches Licht von diesem Stein,

diese Herrlichkeit! Und es ist mein!




Den Schmied des Goldes, man bringe ihn her,

auf das der Stein ziert diese Hallen hier.

Geschliffen, veredelt über lange Zeit,

perfekt ward' gemacht - für die Ewigkeit!




Erst die kalten Augen der kühlen Schönen,

vermochte dem König seiner inneren Flamme fröhnen,

auf das er ihr schenkte sein liebstes Licht,

damit es der Schönheit ihr Herze erpischt.




Lächelnd kalt aber erwidert diese Frau,

als Sie das Geschenk anschaut,

dieser Stein, er soll euch zeigen,

in welche Richtung man soll reisen,




Wärme und Kälte findest du zuhauf,

wenn man den Leuchtapfel genau anschaut,

Komm zu mir und erfahre mich,

Unvergessen bleibe dieses eine Licht!





Autor: Fozzybär


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